Basische Ernährung

So funktioniert die basische Ernährung

Das Bewusstsein für ein ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis im Körper steigt, denn immer mehr Menschen nehmen chronische Übersäuerung als ein Problem wahr. Diese Übersäuerung entsteht, wenn Lebensmittel, bei deren Verarbeitung Stoffwechselsäuren gebildet werden, in zu hohem Maße die Ernährung bestimmen.

Normalerweise gleicht der Körper diese Säureentstehung durch eigene Basendepots aus und hält den wichtigen pH-Wert von 7,36 bis 7,44. Zu viele säurebildende Nahrungsmittel jedoch erschöpfen die Basenspeicher – weshalb ganz bewusst auf eine möglichst basenreiche Ernährung geachtet werden sollte. Dazu müssen Gesundheitsbewusste aber erst einmal die wichtigsten Lebensmittel und Rezepte kennen.
Basischer Start in den Tag

Schon auf dem Frühstückstisch kann es sehr basisch zugehen. Denn da sämtliches reifes Obst basenbildend verstoffwechselt wird, ist bereits mit gehaltvollen Smoothies viel für einen gesunden Start in den Tag getan. Immer beliebter werden allerdings auch sogenannte Grüne Smoothies, die die Basenbildner Obst, Gemüse, Salate und Kräuter auf leckere Weise zusammenbringen. Einfach zusammen im Mixer püriert, ergeben sich dabei die tollsten Frühstücksdrinks.

Hier einige Rezepte dafür:

•  Spinat-Smoothie: Banane, frischer Spinat, Zitronensaft, etwas Wasser
•  Grünkohl-Avocado-Smoothie: Avocado, Grünkohl, Basilikum, Limettensaft, etwas Wasser
•  Birne-Feldsalat-Smoothie: Birne, Feldsalat, Brombeeren, Ingwer, etwas Wasser
•  Rucola-Smoothie: Rucola, Zitronenmelisse, Minze oder Ingwer, etwas Wasser
•  Brokkoli-Mango-Smoothie: Brokkoli, Mango, Banane, Zitronensaft, etwas Wasser

Wer morgens gern etwas zum Beißen hat, kann sein basisches Frühstück um ein selbst zusammengemixtes Müsli ergänzen. Bestehend aus: frischem Obst, Mandeln, Sesamkörnern, Trockenfrüchten, naturbelassenem Honig, Haferflocken und Rohmilch.
Basische Hauptgerichte

Da bis auf Spargel, Artischocken und Rosenkohl alle Gemüsesorten sowie sämtliche Pilzarten basisch sind, sollten basische Hauptgerichte vor allem aus pflanzlicher Kost bestehen. Das kann von ganz einfachen Gerichten bis hin zu raffinierten Menüs gehen. Vor allem Gemüse- und Kräutersuppen bieten dabei eine riesige Bandbreite – von Fenchel- bis Kürbis- und Brennessel- bis Gartenkräutersuppe. Aber auch für „Bissfestes“ ist die basische Ernährung gut.

Hier einige Ideen:

Kartoffeln mit Gemüsesauce: Kartoffeln, Champignons, Lauch, Zwiebel, Gemüsebrühe, Sojasauce zum Würzen (Gemüse in Brühe dünsten, etwas andicken und gekochte Kartoffeln hinzufügen)

Kürbisgnocchi: Kartoffeln, Kürbis-Fruchtfleisch, Eigelb, Salz, Lupinienmehl (gekochte Kartoffeln und gedämpften Kürbis durch die Kartoffelpresse drücken, Mehl, Eigelb und Salz hinzufügen, aus dem Teig Gnocchi formen)

Tomaten mit Buchweizenfüllung: Tomaten, Buchweizen, Sauerkraut, Frühlingszwiebeln, Dill, Knoblauch (Tomaten aushöhlen, Buchweizen leicht rösten, mit Sauerkraut, Zwiebeln, Dill und Knoblauch vermischen, in die Tomaten füllen)
Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Säure-Basen-Haushalt und der Zuordnung von Lebensmitteln gibt es auf saeure-basen-ratgeber.de.

Basische Lebensmittel sind ausschließlich pflanzlich. Wer mit verstärkt basischer Ernährung gegen Übersäuerung vorgehen möchte, sollte deshalb zuerst tierische Produkte von seinem Speiseplan verbannen. Mit zahlreichen leckeren Rezepten ist jedoch auch eine überwiegend basische Ernährungsstrategie sehr abwechslungsreich.

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