Laufen im Winter

Darauf sollten Sie beim Joggen im Winter unbedingt achten

Laufen im Winter und Schnee Foto: © Lars Johansson - Laufen im Winter

Laufen im Winter

Kalte Temperaturen,  glitzernder  Schnee..…ein Winterparadies für Läufer. Laufen macht auch im Winter jede Menge Spaß und unterstützt dabei körperlich fit zu bleiben. Im folgenden Bericht erfährst du, wie du dich auf deinen Winterlauf vorbereitest und auf was du sonst noch alles beachten solltest.

Laufe dich fit…auch im Winter!

Die richtige Ausrüstung im Winter

Gerade im Winter ist es wichtig die Laufausrüstung rechtzeitig zu kontrollieren. Neben der richtigen Laufhose und Laufjacke, sind die Winterlaufschuhe besonders wichtig. Achte bei den Winterlaufschuhen darauf, dass sie eine rutschfeste Sohle haben und möglichst wasserabweisend, bestenfalls wasserdicht sind. Dies hält die Füße trocken und verringert die Verletzungsgefahr im Winter.

Speziell in der dunklen Jahreszeit empfehle ich dir stets ein Handy dabei zu haben. Glatte und rutschige Laufwege sind ein zusätzliches Risiko und deshalb ist es wichtig im Notfall einen Notruf absetzen zu können. Auf längeren Winterläufen sollte etwas Traubenzucker oder ein gefüllter Getränkegürtel nicht fehlen.

Die nötige Regeneration im Winter

Im Winter sollte man die körperlichen Belastungen nicht unterschätzen. Richtiges Trinken wird dabei häufig unterschätzt, denn auch bei kalten Temperaturen verliert dein Körper Flüssigkeit. Diese fordert er spätestens nach dem Winterlauf wieder zurück.

Mein Tipp:
Trinke nach dem Winterlauf keine zu heißen oder zu kalten Getränke. Diese benötigen bei der Aufnahme zusätzliche,  körperliche Energie und sollten Sie eher meiden. Bevorzuge besser Getränke mit einer Temperatur von 35-40 Grad. Nach deinem Winterlauf entspannst du am besten bei einem warmen Bad oder einer angenehmen Dusche.

Die Gefahren beim Laufen im Winter

Achte im Winter bei der Außentemperatur darauf, dass du möglichst nicht unter -7°C läufst. Die eisige Luft erhöht das Risiko einer Erkältungskrankheit und stellt das Immunsystem auf eine harte Probe. Zur Abwechslung kannst du in dieser Zeit das Lauftraining ins Fitnessstudio verlegen.

Besonders gefährlich: Glatteis unter einer Schneedecke. Wählen deine Trainingsstrecken besser so, dass diese befestigt und weitestgehend sicher sind. So  vermeidest du ein unnötiges Verletzungsrisiko.

Als clevere Alternative bietet Nordic Walking speziell durch die Nordic Walking Stöcke einen verbesserten Halt im Winter.

Das richtige Aufwärmen im Winter

Bei eisigen Temperaturen ist Vorsicht geboten. Sie erhöht einerseits das Verletzungsrisiko beim Laufen. Das richtige Aufwärmen ist daher besonders wichtig und sollte gezielt mit eingeplant werden. Investiere ca. 5-10 Minuten in ein Aufwärmprogramm.

Zum Ende einer Laufeinheit ist es lohnenswert, das Lauftempo zu reduzieren und in die sogenannte Cool Down- Phase überzugehen. Dehnübungen im Winter solltest du besser in warmer Umgebung durchführen und – wenn möglich – zuvor die nassgeschwitzte Bekleidung wechseln. So schützt du deinen Körper vor dem Aufkühlen und senkst das Risiko einer Verletzung.

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